Förderkonzept - GAG

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Schulprofil

FÖRDERKONZEPT


Der Kerngedanke unseres Förderkonzeptes ist die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern. Es gliedert sich in die folgenden Bereiche:

1 Fachförderung in Deutsch, Englisch, Mathematik sowie NaWi
2 Förderung der Lernkompetenz
3 Förderung der Lesekompetenz
4 Begabtenförderung
5 Förderung der Sozialkompetenz



1 Fachförderung
1.1 Förderbereiche
Die Fachförderung in Deutsch, Englisch und Mathematik umfasst sowohl die Förderung innerhalb des Unterrichts als auch die Förderung in klassenübergreifenden Förderkursen.

1.2 Ergänzungsstunden
Die zur Verfügung stehenden Ergänzungsstunden werden wie folgt eingesetzt und dienen der individuellen Förderung:
- je 1 Stunde Deutsch, Englisch und Mathematik in Klasse 5 + 6
- 1 Std. Mathematik in allen Klassen 8
- 1 Stunde Deutsch in den Klassen 8 in Gymnasial- und Realschulklassen
- 1 Stunde NaWi-Schülerexperimente in Klasse 5 und 6

1.3 Förderbänder

In den Klassen 7 bis 9 gibt es Förderbänder in Deutsch, Englisch und Mathematik. Der Unterricht in diesen Fächern wird schulformübergreifend auf Band gelegt, so dass leistungsmäßig bessere Schüler den jeweils höheren Ausbildungsgang besuchen können.

1.4 Förderkurse
LRS-Kurse in den Klassen 5 und 6 dienen der individuellen Förderung in diesem Bereich. Leseförder-Kurse für die Klassen ab 7 sind im Wahlpflichtbereich angesiedelt und müssen von den ausgewählten Schülern besucht werden.

1.5 DaZ
Schüler mit keinen oder geringen Deutschkenntnissen werden zunächst fast vollständig aus dem Unterricht genommen und in Kleinstgruppen in Deutsch unterrichtet.  Sie werden langsam über Fächer, in denen Deutsch keine tragende Rolle spielt, in den Schulalltag zurückgeführt.


1.6 Ostercamp
In der Ferienwoche vor Ostern werden prüfungsgefährdete Schüler der Abschlussklassen in den Hauptfächern auf die Prüfungen gezielt vorbereitet.

1.7 Ziele der Fachförderung
- Fachbezogene Grundlagenförderung schwächerer Schülerinnen und Schüler in den
 Hauptfächern Deutsch, Englisch und Mathematik
- gezielte Förderung als verstärkter Zugang zu den Naturwissenschaften
- Förderung der leistungsmäßig besseren Schüler
- Reduktion der Anzahl der nicht versetzten Schülerinnen und Schüler
- Reduktion der Anzahl der Schülerinnen und Schüler ohne Abschluss
- Erhöhung des Anteils der qualifizierenden Abschlüsse
- Intensivierung der Zusammenarbeit von Fachlehrkräften, Förderlehrkräften und
 Klassenleitungen innerhalb der Schule


2 Förderung der Lernkompetenz

Unterrichtsentwicklung umfasst neben dem Erwerb von Fachinhalten und Fachwissen auch den Erwerb von Lern- und Arbeitstechniken. Wir streben eine systematische Qualifizierung der Schülerinnen und Schüler zum eigenverantwortlichen Lernen und Arbeiten an.

Die Kernziele einer solchen Unterrichtsentwicklung sind: die Festigung elementarer Arbeitstechniken, die Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit, die Erlangung von Präsentationstechniken, die Förderung der Teamfähigkeit im Klassenraum.

Die Forcierung des Methoden-, Kommunikations- und Teamtrainings ab Klasse 5 sowie das darauf aufbauende eigenverantwortliche Arbeiten und Lernen im Sinne einer Methodenpflege fördert die Lernkompetenz der Schülerinnen und Schüler. Das beginnt beim exemplarischen Üben und Klären elementarer Lern- und Arbeitstechniken und reicht über das Training grundlegender Kommunikationstechniken hin zu Kooperationsweisen des eigenverantwortlichen Lernens und Arbeitens im Unterricht.

Die Zuordnung zu den Jahrgangsstufen kann der unten stehenden Tabelle entnommen werden:
Klasse 5
Methoden- und Kommunikations-training,
Soziales Lernen
Hefte, Mappen und Ordner führen, Hausaufgaben sinnvoll bearbeiten / Zeiteinteilung, Gesprächsregeln vereinbaren und beachten, den Arbeitsplatz gestalten, Einzelarbeit / Partnerarbeit, Mindmapping 1, 2-Minuten-Vorträge, Grundfertigkeiten (Sammeln, Ausschneiden, Lochen, Aufkleben, Abheften), Schönschreiben 1, Schülerbücherei, Umgang mit dem Wörterbuch(Deutsch), Lernspiele kennen und anwenden lernen (Deutsch, Mathe, Englisch), Internet-Recherche, Rollenspiel (Computer-Führerschein)
Klasse 6 Kooperative Lernformen,
Soziales Lernen Lesetechniken / sinnentnehmendes Lesen, Texte markieren und strukturieren, Stationen lernen, Wochenplan und langfristige Hausaufgaben, Stadtbücherei (Deutsch), Arbeit mit verschiedenen Nachschlagewerken, Gruppenarbeit 1, Minireferate,  Vorbereitung von Klassenarbeiten, Auswendiglernen
Methodencurriculum des Jahrgangs 6
- 5-Gang-Lesetechnik (Vorhabenwoche)
- Markieren und Strukturieren
- Mind-Maps erstellen
- Mit Mind-Maps Kurzreferate halten
- Klassenarbeiten richtig vorbereiten
- Kooperatives Lernen: Vorbereitung auf Gruppenarbeit
- Präsentation / Referate
Klasse 7 Lesen aktiv, Berufswahlpass Tandemlernen, Gruppenarbeit 2, Unterrichtsprotokolle (Verlauf), Versuchsprotokolle (Biologie), Kurzreferate, Stichwortzettel, Informationsbeschaffung, Visualisierungstechniken (Graphiken, GL), Mindmapping 2, Einübung von Lesetechniken und Lesestrategien, Lernplakate, Quiz gestalten

Klasse 8 Ökologie, Berufs-orientierung, Berufswahlpass Stadtbücherei, Internetrecherche, Präsentationstechniken 2, Exzerpte, Mindmapping 2,
Selbst- und Fremdeinschätzung, Zeitplanung 2, Schaubilder deuten, Argumentationsposter erstellen (Pro-Kontra)

Klasse 9 Präsentation, Berufs- orientierung,
Projektprüfung Probeprüfung – Legestrukturtechnik an verschiedenen Themen (Jeans, Weltmacht USA) in Kooperation mit GL- und Klassenlehrer eingeleitet, Präsentationstechniken I, Visualisierungstechniken, Vorhaben, Zeitplanung, Gruppenarbeit

Klasse 10 Präsentation, Berufs- und Studien-orientierung Präsentationsprüfung – Präsentationstechniken II, Rhetorik, sicheres Auftreten

3 Förderung der Lesekompetenz
3.1 Jahrgang 5
Zusätzlich zum Deutschunterricht wird von der Deutschlehrerin/dem Deutschlehrer der Klasse eine Stunde Leseförderung erteilt. Innere Differenzierung ist hier sinnvoll.
Inhaltliche Schwerpunkte sind folgende:
a)  Lesemotivation fördern
Einführung in die Schulbibliothek
Besuch der Stadtbücherei
Jugendbücher lesen und vorstellen, vorlesen
Leseportfolio anlegen
b) Lesefertigkeit trainieren
c) Textverständnis trainieren mit den allgemeinen, bekannten Methoden

3.2 Ende Jahrgang 5/Anfang Jahrgang 6
Mit Hilfe des Salzburger Lese-Screenings „Risiko-Schüler“ ermitteln; diese werden im Rahmen der o.g. Leseförderstunde über innere Differenzierung besonders gefördert. (Arbeitsschwerpunkte siehe JG 5)
Alle Schüler des Jahrgangs 6 im Rahmen des Deutschunterrichts:
a)  Lesemotivation weiterhin fördern
Vorbereitung und Durchführung des Vorlesewettbewerbs
Buchvorstellung in der Klasse
Autorenlesung in der Schulbibliothek
Leseportfolio weiterführen
Projekt „Zeitschriften in die Schule“
b)  Textverständnis trainieren durch z.B. Arbeit an und mit Sachtexten im Deutschunterricht, aber auch in den anderen Fächern.
c)   Dies gilt auch für die Lesefertigkeit
„Risiko-Schüler“ des Jg. 6 nehmen am Ende des Schuljahres noch einmal am Lesetest teil. Ergebnis wird in der Schülerakte dokumentiert. Schüler mit besonderem Förderbedarf werden der im Jg. 7 aufnehmenden Deutschlehrerin / dem aufnehmenden Deutschlehrer zur besonderen „Beobachtung“ mitgeteilt.

3.3 Hauptschulzweig Jahrgang 7, Realschulzweig Jahrgang 7, 2. Halbjahr

Alle Schüler durchlaufen den LGVT (Lesegeschwindigkeits- und -verständnistest für die Klassen 6-12). Ermittelte „Risiko-Schüler“ erhalten im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts im Jahrgang 8 für ein Schulhalbjahr eine Doppelstunde Leseförderung. Je nach Anzahl der ermittelten Schülerinnen und Schüler nach Zweigen getrennt oder im Verbund.
Arbeitsschwerpunkt:
Textverständnis trainieren nach den bekannten Methoden (gliedern, Überschriften für Absätze, Fragen an Texte formulieren, Textzusammenfassung, Fragen zum Text beantworten…). Individuelle Förderung ist sinnvoll.

Leseförderunterricht in der Jahrgangsstufe 8 wird abgeschlossen mit erneutem Durchführen des o. g. Lesetests. Ergebnisse (Testunterlagen) gehen in die Schülerakte.

Nach wie vor zu fördernde Schülerinnen und Schüler werden der Deutschlehrerin /dem Deutschlehrer genannt mit der Maßgabe, diese Schülerinnen und Schüler besonders zu betreuen. (bei Textverständnisaufgaben unterstützen, Übungstexte für häusliche Arbeit bereitstellen…)

4 Begabtenförderung

4.1 Musik –AG’s (Schulchor, Schülerband, Solisten)
Die Musik AG´s Schulchor, Schülerband und Solistenförderung werden von unseren Musiklehrern geleitet.

4.2 Instrumentalgruppen in Zusammenarbeit mit der Neuen Musikschule Friedrichsdorf
Es besteht eine Kooperation mit der Neuen Musikschule Friedrichsdorf, die es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, im vertrauten Schulgebäude, nach dem Unterricht ein Instrument zu erlernen. Es gibt zurzeit die Möglichkeit für „Gitarre“ und „Schlagzeug“. Die Kooperation wird weiter ausgebaut.

4.3 Theater-AG
Unsere Theater-Pädagogen trainieren bereits mit den Jüngsten ab Klasse 5 Auftritte in kleinen Rollen. Im Schuljahr 2012/2013 wird „Der kleine Prinz“ von Saint-Exupéry vor Weihnachten aufgeführt. „Darstellendes Spiel“ zur Förderung des Selbstbewusstseins wird ebenfalls angeboten.

4.4 AG’s um den künstlerischen Bereich
In der  „Licht und Tontechnik“  lernen unsere Schüler, die entsprechende hochmoderne Anlage zu bedienen; in „Requisiten“, „Bühnenbilder“ und „Kostüme“ lernen sie alles rund um das Theater.

4.5 AG’s in Sport
Die AG´s in allen Jahrgangsstufen dienen der weiteren Begabtenförderung im Sport, die Teilnahme an regionalen und überregionalen Wettkämpfen wird angestrebt, auch „Jugend trainiert für Olympia“.

4.6 AG’s im MINT-Bereich
Die Förderung von naturwissenschaftlichem, technischen Nachwuchs liegt uns sehr am Herzen, so dass hier immer verstärkt Angebote zu finden sind: Lego Robotics, I am MINT, Pflege der Bienenstöcke, NASA Space Camp

4.7 Schülerfirma
Unsere Schülerfirma, die mit Hilfe des Programms „junior kompakt“ des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln, jedes Jahr neu gegründet wird, ermöglicht unseren Schülern frühzeitig den Zugang zur eigenständigen Berufswelt.

5. Förderung der Sozialkompetenz
5.1 Ich-bin-ich
In der Jahrgangsstufe 5 wird das Projekt „Ich-bin-ich“ in sämtlichen Klassen durchgeführt. Es soll Schülerinnen und Schülern helfen ein gutes Selbstbewusstsein und mehr Standfestigkeit zu bekommen.

5.2 Lion’s Quest
In der Jahrgangsstufe 5 und 6 werden verschiedene Kapitel des „Lion’s Quest“ in der Klassenlehrerstunde bearbeitet.
5.3. Klassenlehrerstunde
Diese Klassenlehrerstunde gibt es in jeder Jahrgangsstufe und dient dazu, den gegenseitig respektvollen, gewaltfreien Umgang zu lernen, zu reflektieren und zu festigen.

5.4 Just be clever
In der Jahrgangsstufe 7 wird das Programm „Just be clever - GaG“ von einer Schulsozialarbeiterin in sämtlichen Haupt und Realschulklassen durchgeführt. Über ein Schulhalbjahr mit 2 Schulstunden pro Woche werden mit den Schülerinnen und Schülern sucht- und gewaltpräventive Themen behandelt. Dabei sollen u.a. erlebnispädagogische Elemente zur Ich-Stärkung und zum Aufbau eines gesunden Selbstbewusstseins der Jugendlichen beitragen und den Zusammenhalt der Klassen nachhaltig verbessern. Konfliktlösungsstrategien werden geübt und gewaltfreie Kommunikation unter den Jugendlichen gefördert.

5.5 PiT
In ausgewählten Klassen führen wir in Jahrgangsstufe 7 das Programm PiT Hessen (Prävention im Team) durch. Das Team besteht aus einer Mitarbeiterin der Jugendhilfe, einem Polizisten und zwei Lehrkräften. An vier Trainingstagen erleben die Schülerinnen und Schüler vor allem in Rollenspielen, wie man Gewaltsituationen rechtzeitig erkennen und vermeiden kann, wie man schnell aus solchen Situationen aussteigt und anderen Menschen helfen kann, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.

5.6 Soziale Dienste
Seit dem Schuljahr 2011/12 werden alle Schülerinnen und Schüler verpflichtet, sogenannte Soziale Dienste in- oder außerhalb der Schule in gemeinnützigen Einrichtungen wie Seniorenheimen, Kindertagesstätten oder bei den Feuerwehren und Sanitätsdiensten, in der Bibliothek, im Schulgebäude, etc. zu leisten.
Dieses besondere Engagement wird ihnen im Zeugnis bescheinigt.

5.7 Konflikthelfer
Eine Gruppe von ausgebildeten Konflikthelfern hilft Schülerinnen und Schülern bei Konflikten. Die Schülerinnen werden von der BASA ausgebildet.

5.8 Mentoren
Für unsere Fünftklässler haben wir ein Mentorinnen-System eingerichtet, bei dem Schülerinnen und Schüler der höheren Jahrgänge (9 und 10) den Jüngsten helfen, sich an der Schule zurecht zu finden und für sie da sind, wenn es einmal Probleme geben sollte.

5.9 Schulsozialarbeit
An der GaG gibt es zwei Schulsozialarbeiterinnen, die neben ihrer Betreuung der SchuB-Klassen und der Durchführung von „Just Be Clever – GaG“ immer ein offenes Ohr für Schülerinnen und Schüler haben und ihnen bei Problemen zur Seite stehen.

5.10 Beratungslehrer
Schüler und Eltern können sich im Bedarfsfall von Herrn von Neubeck und Herrn Hammes-Harries (Beratungslehrkräfte für Sucht- und Drogenfragen) beraten lassen.
Sie informieren Sie und stellen gegebenenfalls Kontakte zu beratenden Institutionen her.

5.11 Kooperationspartner
Die GaG besitzt seit vielen Jahren Kooperationsvereinbarungen mit der Jugendhilfe Bad Homburg:
• ASD – Allgemeine Soziale Dienste
• AE – Ambulante Erziehungshilfe
• Jugendgerichtshilfe
• Jugendberufshilfe
• DJK - Sportverband  -   katholischer Bundesverband für Breiten- und Leistungssport

Im Bereich der Sucht und Gewaltprävention kooperieren wir darüber hinaus mit:
• dem ZJS Bad Homburg (Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe)
• dem JUKS Verein (Jugend- und Kinderförderung im Stadtteil e.V.)
• der BASA (Bildungsstätte Alte Schule Anspach)
• den anderen Bad Homburger und Friedrichsdorfer Schulen im Netzwerk Gesunde Schule

5.12 Gesunde Schule

Die GAG ist eine zertifizierte Gesunde Schule in den Bereichen: Sucht- und Gewaltprävention, Bewegung, Ernährung & Lehrergesundheit.

 
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