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GaG erhält erneut Auszeichnung als Umweltschule 2015





GaG wieder zur Umweltschule 2013/2014 ausgezeichnet

Die Gesamtschule am Gluckenstein wurde zum zweiten Mal als Umweltschule ausgezeichnet. In einer Feierstunde im Palmengarten in Frankfurt überreichten die Hessische Umweltministerin Lucia Puttrich und ihre Amtskollegin Kultusministerin Nicola Beer der GAG die begehrte Auszeichnung. Die Ausschreibung „Umweltschule“ gibt es in Hessen seit 14 Jahren und richtet sich an jede Schulform. Im Jahre 2012 wurde die Initiative „Umweltschule“ von der Deutschen UNESCO-Kommission als „Offizielle Maßnahme der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgeschrieben. Anerkennung findet dadurch das besondere Engagement von Schulen im Bereich Umwelterziehung und ökologische Bildung. Grundlage dafür ist die Verbesserung der Qualität von Unterricht und die aktive Bildung der Schülerinnen und Schüler hin zu einem nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen. Hierzu wurden folgende Projekte an der GAG durchgeführt und ausgezeichnet:


  • Naturnahes Außengelände – weiterer Ausbau des Schulgartens und Gründung der Bienen-AG

  • Frisches Gemüse aus dem Schulgarten und gesundes Kochen mit einem Dreisterne Koch

  • Primaten wie wir - eine Mitmachwanderausstellung der Goethe Uni Frankfurt zum Thema Artenschutz an der GAG für alle 7.Klassen

  • Projekttag mit „ScienceTours – Lernen mit Herz und Hand“ der Frankfurter Goethe-Universität zum Thema „Mobilität“ und „Fledermaus im Ostpark“ mit allen  Haupt- und Realschulklassen des Jahrgangs 7

  • Projekttag: Alle 5ten Klassen besuchten den Lernbauernhof Dottenfelderhof

  • Projekttag: Biodiversität im Opelzoo zur biologischen Vielfalt für alle Klassen der Jahrgänge 5 und 6

  • Projekttag: Bachtag am Kirdorfer Bach für alle 5. Klassen

  • „Sauberhaftes Hessen“ - Teilnahme am Aktionstag für die 5. und 6. Klassen

  • Das gesponserte Energiefahrrad im Energielabor bereichert anschaulich den Physikunterricht

  • 30 Schülerinnen und Schüler nahmen am Schülerenergiegipfel im Rahmen der Energiemesse in Bad Homburg teil

  • Energieparcour der Uni Mainz, Teilnahme der 10. Klassen des Gymnasialzweig


Eingerahmt von den Ministerinnen Lucia Puttrich (links) und Nicola Beer (rechts) freuten sich die Vertreter der Schülerinnen und Schüler Naomi, Dominik und Leo der GAG sowie die stv. Schulleiterin Rita Schild und die Projektverantwortliche Claudia Ludig über die Auszeichnung, die ihnen feierlich im Palmengarten überreicht wurde.




Auszeichnung - "UmweltSchule - Lernen und Handeln für unsere Zukunft"
am 24. 11. 2011

Weitere Informationen rufen Sie bitte hier ab

Beschreibung der ausgezeichneten Projekte der GAG:

  1. Aufbau eines Forscherlabors - „Rotes und Grünes Forscherlabor“ mit ökologischem und   Umwelt-Schwerpunkt für den NaWi-Unterricht in Jahrgang 5/6
    Es ist gelungen mit Hilfe von Sponsorengeldern zwei Forscherlabore für die Förderstufe zu planen und ansprechend einzurichten. Je 20 Schülerinnen und Schüler können an Gruppentischen mit Experimentierkoffern und weiterem Material handlungsorientiert und selbstständig arbeiten und forschen.  Die regelmäßige Arbeit im Roten und Grünen Forscherlabor ist zu einem festen Bestandteil des schulinternen Curriculums des NaWi-Unterrichts in Klasse 5/6 geworden. Die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen haben eine Stunde mehr Unterricht in dieser Disziplin.
  2. Weiterentwicklung von Artenkenntnissen
    Durch eine intensive Kooperation mit der Didaktik Biologie der Goethe-Universität Frankfurt konnte das Ziel des intensiven Ausbaus und der Weiterentwicklung von Artenkenntnissen im Bereich der Flora und Fauna bei den Schülerinnen und Schülern der Förderstufe weiter verfolgt werden. Alle 5. und 6. Klassen besuchten Workshops im Frankfurter Zoo und im Opelzoo und arbeiteten im Schülerlabor der Uni Frankfurt zum Thema Artenkenntnisse -Artenschutz.
  3. Bachpatenschaft am Kirdorfer Bach
    Hier wurde eine Bachstation eingerichtet und alle 6. Klassen führten Gewässeruntersuchungen durch. Die entdeckte Vielfalt von Leben im Kirdorfer Bach war für alle Beteiligten erstaunlich. Eine Klasse untersuchte sogar die genauen Anpassungen der gefundenen Tiere an die Wasserströmung im Bach am Beispiel der Köcherfliegenlarve. Diese Idee soll im kommenden Jahr für alle Schüler der 6. Klasse aufgegriffen und vertieft werden.
  4. Wiederaufbau des Schulgartens
    Der alte Schulgarten bestand vorrangig aus Gemüsebeeten, Obstbäumen und Obststräuchern und ist vor 2 Jahren Opfer des Mensa-Neubaus geworden. Die Idee kam auf, einen neuen Gemüsegarten in der Nähe des Hauptgebäudes aufzubauen. Schülerinnen und Schüler der 9 H rodeten die ausgewählte Fläche und bereiteten ein neues Beet vor. Pflanzen wurden gezogen und kultiviert. Leider gingen diese Pflanzen ein, als sie in das neue Beet eingepflanzt wurden. Großer Frust machte sich unter den Schülern breit. Eine Begutachtung ergab, dass der Mutterboden zu sauer war. Im kommenden Projektjahr soll der Boden verbessert  werden und zunächst mit anspruchslosen Kulturpflanzen bepflanzt werden, die auch gleichzeitig die Bodenqualität verbessern. Auch die 5/6 Klassen sollen aktiv in die Schulgartenarbeit mit einbezogen werden.
  5. Einrichtung eines Energielabors mit Schwerpunktthema „regenerative Energien und Klimaschutz“
    Hier musste auch zunächst ein großzügiger Sponsor gefunden werden, der Energierad, unzählige Kosmosbaukästen, Messgeräte und Experimentierkoffer finanziert. Beim Energierad wird durch Muskelkraft Strom erzeugt, mit dem unterschiedliche Verbraucher (Wasserkocher, Fön) betrieben  werden können.  Die sich hier anschließenden Versuche sind erlebnisorientiert und anwendungs-bezogen, denn ein Schüler, der erlebt, wie anstrengend Stromerzeugung ist, erinnert sich an diese Erfahrung.
  6. Klimasticker
    Im vergangenen Jahr nahmen zwei 10. Gymnasialklassen an dem Wettbewerb des „Klima Bildungscent e. V.“ teil und gewannen für den von ihnen entwickelten Klimasticker „Stopp dem Standby“ einen Geldpreis (500,- €) und die grüne Klimakiste mit einigen Messgeräten.
  7. Geplante Projekte
    Eine Wahlpflichtunterrichtsgruppe arbeitet zurzeit an einem Sonnensegel, das auf der nächsten MINT-Messe präsentiert werden soll. Die jetzigen 10. Realschulklassen werden noch in diesem Schuljahr ein Modellhaus mit alternativen Energiequellen bauen. Weiterhin soll für den Klimasticker „Standby“ eine neue Kampagne entwickelt werden, die Jahrgänge 5 bis 7 werden im Februar zur „Klima-Uni“ gehen und der Stationenlauf „Ökologischer Fußabdruck Wasser“ soll geplant und durchgeführt werden.


 
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