NaturWissenschaftlicher Unterricht - GAG

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NAWI - NAturWIssenschaftlicher Unterricht

Mit Beginn dieses Schuljahres ist es an der Gesamtschule am Gluckenstein so weit: Hier stehen künftig Biologie, Chemie und Physik als ein gemeinsames Unterrichtsfach auf dem Stundenplan. Dieses neue Fach NAWI wird dreistündig in den Klassen 5 und 6 unterrichtet. Auf dem Programm stehen neben dem zweistündigen Vormittagsunterricht am Nachmittag zwei Stunden Experimentieren in kleinen Schülergruppen (max. 14 Schülerinnen/Schüler).

In diesen Kleingruppen werden die Kinder zu den folgenden Themen forschen: Vom ganz Großen und ganz Kleinen, Stoffe im Alltag,  Feuer, Wasser, Luft, mein Körper und Technik im Alltag. Desweiteren wurde ein Schülerlabor - DAS GRÜNE FORSCHERLABOR - neu eingerichtet und mit roten Experimentierkoffern - die das nötige Material zu vielen interessanten Experimenten enthalten - ausgestattet. Hier werden die zu Themen gestellten Kinderfragen dann eigenständig experimentell beantwortet. Aber auch Modelle und Objekte sollen mit Materialien aus ihrer Umwelt gebastelt oder gebaut werden. Dabei wird viel ausprobiert, entdeckt und bestaunt. Es stehen weiterhin auch viele Exkursionen auf dem Plan. Die erste wird die Schülerinnen und Schüler an die Sternwarte nach Frankfurt führen, denn wir starteten mit dem Thema: "Wir fliegen in das Weltall."


Warum NAWI?
Naturwissenschaftlicher Unterricht ist zurzeit stark in das Zentrum der Politik und Medien gerückt. Neue Konzepte werden erprobt und gelobt und Industrie und Wirtschaft engagieren sich finanziell in der Ausstattung von Schulen mit naturwissenschaftlichen Arbeitsräumen und Arbeitsmaterialien und personell im Angebot von Lehrveranstaltungen. Vor diesem Hintergrund hat  die Gesamtschule am Gluckenstein sich im Rahmen des bereits vorhandenen MINT-Projekts um diese Gelder bemüht und die erhaltenen Gelder zum Teil in den NAWI-Unterricht der Klasse 5 investiert.

So sollen Schüler und Schülerinnen stärker für technische und naturwissenschaftliche Inhalte begeistert und somit auch für diese Berufsfelder gewonnen werden. Einem zu erwartenden Mangel an qualifizierten Ingenieuren, Wissenschaftlern und Fachpersonal soll begegnet werden.

NAWI ist aber auch sinnvoll, um das neugierige Interesse und das ungezwungene Engagement der Fünft- und Sechstklässler zu nutzen, um dann später einen unverkrampften Einstieg in die Naturwissenschaften Physik (erst ab Klasse 7) und Chemie (erst ab Klasse 8) zu ermöglichen.


Warum Experimentieren?

Beim Experimentieren können die Kinder wichtige Kompetenzen, die ihre Selbstständigkeit erhöhen, trainieren:

  • Versuchsanleitungen, die die Durchführung des Experiments beschreiben, werden in Handlungen umgesetzt. Materialien zum Experimentieren werden kennen gelernt.

  • Versuche werden aufgebaut, deren Durchführung Genauigkeit und Aufmerksamkeit fordert und fördert.

  • Beobachten will gelernt sein, die Kinder bekommen mehr Vertrauen in die eigene Wahrnehmung.

  • Partnerarbeit, sich miteinander absprechen und Arbeitsteilung werden erlernt.

  • Zum Experimentieren gehört auch das Aufräumen nach der Durchführung.

  • Ergebnisse und Beobachtungen können präsentiert werden (Was habe ich beobachtet? Wie präsentiere ich meine Beobachtungen der Gruppe? Wie kann ich berichten, wie ich vorgegangen bin? z.B. Versuche noch mal nachstellen, Exponate zeigen, Erfahrungen teilen, Erzählen und Zuhören, ich habe etwas Spannendes erlebt und etwas Interessantes/Wichtiges zu berichten).

  • Probieren, Beobachten, Vermuten, Überprüfen und Wissen: die Kinder ziehen Schlüsse aus den gemachten Beobachtungen, indem sie Verallgemeinerungen vermuten, und dann überprüfen wir diese Vermutungen wieder an konkreten Beobachtungen, bis wir am Ende etwas wissen, das wir selbst herausgefunden haben.


Diese Erfahrungen sind unserer Auffassung nach für eine naturwissenschaftliche Bildung der Schülerinnen und Schüler wichtig und werden so nicht nur in der Theorie, sondern auch mit allen Sinnen erlernt.

Das NAWI Team
Michael Hammes-Harries, Claudia Ludig und Petra Weitz

 
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